Natur erfahren in Zeiten von Abschied und Neubeginn

 

 

Lyrik

Die folgenden selbstverfassten Texte und Gedichte reflektieren alle möglichen Aspekte des Selbst- und Naturerlebens und ich lade Sie herzlich dazu ein, etwas darin herum zu "blättern"...

In 8 Gedichtheftchen, nach Themenbereichen zusammengestellt, je 20 Seiten im DIN A6 - Taschenformat,

liegen zahlreiche Gedichte auch in Druckform vor und können hier bestellt werden (siehe "Angebote")!

 

Über die Schwelle

 

Nun will ich mich erneut zum Gehen wenden,
und will doch nicht.
Nun soll der Weg an dieser Stelle enden,
und soll’s doch nicht.
Nun können neue Wege sich erschließen,
und wissen nichts davon.
Nun haben alte Träume Raum zu sprießen,
und treiben schon davon.
Nun fühl ich mich befreit von schweren Lasten,
und finde mich zu leicht.
Nun möcht ich voller Mut nach vorne tasten,
und weiß nicht ob er reicht.
Nun breche ich in Unverhofftes auf,
und hoffe ungebrochen -
und meine Schritte nehmen ihren Lauf,
unausgesprochen.

 

Tränenlos

 
Wer tröstet all die Tränenlosen?
Wer gießt den Samen, der in dürrer Erde harrt?
Wen lockt der Duft vom Raureif überraschter Rosen?
Wer schmilzt das Eis, in dem ein Schmetterling erstarrt?


Worin soll der verwehte Samen sich gestalten?
Wohin im Frost der Rosenatem ziehn?
Der starre Schmetterling sich wie entfalten?
Der Tränenlosen Traurigkeit wodurch entfliehn?


Vielleicht, dass sich im Morgentau der Samen findet,
und dass vielleicht ein Sonnenstrahl die Knospe rührt.
Vielleicht, dass lauer Wind den Schmetterling entbindet,
und sich die Traurigkeit in einer Träne spürt.

 

                                 Nein

 

                              Nein

                              blieb als letztes Wort in meinem Herzen liegen,

                              da alle Welt nach schweren Waffen rief,

                              den Tod mit Toten zu besiegen -

                              schwer wiegt dies Nein und wurzelt tief.

 

                              All meine Frühlingsfluten heuer ausgeblieben,

                              versickert durch die Risse meiner Zuversicht,

                              verdunstet in der rings entfachten Glut.

                              All meine zarten Wortschattierungen vertrieben

                              von Angriffslust und Heldenmut,

                              verschluckt im Trommelfeuerlicht.

 

                              Schon drohte selbst das Nein mir zu verstummen,

                              bis zur Erschöpfung flügelschwirrend angeschlagen

                              gegen die blinden Scheiben meines Ratlos-seins –

                              da weht vom Garten her ein reges Summen,

                              und durch die Wand ein Kindersingen

                              lässt totgeglaubte Worte auferklingen,

                              beginnt sie in mein Herz zurückzutragen,

                              und Summen, Singen, Wort sind eins –

                              Ja, eins!

 

                    Umnebelt

 

                    Nebellicht fließt honigsanft mir um die Augen,
                    die kneifend noch nach grellem Traum
                    zum Aufgehen nicht taugen.

                    Zurückgescheut vor tageslauter Schnelligkeit,
                    bleib ich, getaucht in milchig-grauen Schaum,
                    bewahrt vor allzu jäher Helligkeit.

                    Mich durch Gedankenketten hangelnd, schüchtern,
                    versuche ich vom Bilderfetzenrausch
                    allmählich zu ernüchtern.

                    Beschließe träge nun ein Augenlid zu lupfen,
                    und lass mich wie von einem Wattebausch
                    ganz sachte in den Morgen tupfen.

 

Unverfroren


Warst du nicht eben schon bereit
in aller Unverfrorenheit
blank zu dir selbst zu stehen,
dich zu zeigen?


Da hüllte dich die Winterzeit
in einen Mantel aus Unkenntlichkeit,
begann mit weißem Schein dich zu umwehen,
zu verschweigen.


Wie solltest du dich nicht verlieren,
wie auf dich selbst dich noch verlassen,
dir vertrauen?
Wo mag unter den windgejagten Schlieren,
dir Grund noch bleiben Fuß zu fassen,
aufzubauen?


Doch still! - Was lässt es unterm Schnee sich regen,
die harschen Krusten dich durchtrennen?
Treibt nicht allein dein Eigensein
dehnend dem Freien dich entgegen?
Taut eine Spur dir durch den Schein,
um, endlich, seine Farbe zu bekennen,
leuchtend, rein?

 

So also!

 

Da stehst du nun, du Überdauernde,
inmitten des Gewirrs ein morscher Turm,
ein stilles Ragen ins bewegte Land.
Einst Abenteuerin, Festung im Sturm,
warst Kind, warst Trauernde -
längs tiefer Furchen tastet meine Hand.

Von Wetterschlägen wurdest du gegeißelt,
wurdest im Gang der Jahresringe alt.
Mit grobem Hieb hat dich die Zeit gemeißelt,
roh formte sie die knorrige Gestalt.

Sich ihrem harten Griff entwindend,
keimt eine Knospe hier, bricht dort ein Ast…
Seh zartes Grün hervor dich treiben,
seh dich befreit von alter Last
als Laub im Moos verschwindend,
und lachend überkommt es mich:
So also! Nicht im Bleiben -
zeigst du dich!

 

Dem Wind hinterher

 

Heute Nacht ist im Westen der Wind ausgebrochen,
kam getrieben von jenseits der See,
reißt am Fenster und fährt mir durch Kleider und Knochen,
bringt ein Ahnen von Sonne und Schnee.

Und ich jage und johle dem Wind hinterher,
und ich kenne kein Ziel und kein Halten,
peitsche Gischt in die Wogen auf trotzigem Meer,
bin die eine von tausend Gewalten.

Bin ein Schwellen und Schwinden
und zerstiebe zu Schaum,
singe Lieder vom Suchen und Finden,
tauche tief in den niemals vollendeten Traum,
gehe auf in den tausend Gestalten.

 

Eine Weile

 

Wenn Rosen ihre Blätter in den Herbst entlassen,
und doch noch eine Weile blühen;

wenn Tage schon am Horizont verblassen,
und doch noch eine Weile glühen;

wenn Vogelschwingen auf dem Weg nach Süden winken,
und doch noch eine Weile kreisen;

wenn Blütenstände schwer zu Boden sinken,
und doch noch eine Weile in den Sommer weisen;

wenn Sturm zu wehen droht und doch nicht weht;
und eh er aufbrausend durch Wälder fegt
sich noch für eine Weile legt;

wenn alles gehen kann und doch nicht geht;
und eh es auseinandertreibt
noch eine Weile bleibt;

wenn keines muss und jedes kann
und, statt ins Soll zu eilen,
sich gönnt im Darf noch zu verweilen –
dann!

 

Pusteblume

 

Die Blume sprach zur Puste: Halt!
Mir wird mit dir etwas zu kalt!
Ich fühle mich noch gelb und steif,
so ganz und gar nicht für dich reif!
Verziehe dich doch in den Wald!
Ich komm dir hinterher, bis bald!

 

Die Puste trollte sich davon,
ein wenig eingeschnappt, das schon,
und war noch nicht zum Garten raus
da ging sie sich schon selber aus!

Der Wind, derweil, betrachtete all dies mit einem Lächeln,
und hub hauchzart, klammheimlich an zu fächeln…

 

Lichtung

 

Es lichtet sich, was mir so nah
und Heimat war und Hintergrund,
worin Geborgenheit geschah,
woraus ich wachsend und gesund
ins Freie sah…

Ins Dickicht meiner Lieben
sind Lücken heut geschlagen,
von allen wenige verblieben,
viele von allen fortgetragen,
manche vertrieben.

Es wächst der Raum zwischen der Fülle,
die Zeit, heißt es, nimmt ihren Lauf,
manch fester Kern vergeht zur Hülle,
Begonnenes hört wieder auf -
im Grunde: Stille.

Vielleicht wenn ich mir eine Lichtung wäre,
mein Wesen weitend, nicht umringt -
vielleicht, dass ich mich darin neu gebäre,
und meine Stimme neu erklingt,
auf meinem Weg ins Ungefähre.

 

Aufs Neue

 

Wohin, mein Herz, an diesem Tag,
der kaum zu lichten sich vermag?
Der zögernd, wolkentief verhangen,
den Aufbruch dir erschwert?
Der, um dich selbst neu anzufangen,
nur wenig Halt gewährt?

 

Möge das Trübe dich erwecken, rühren!
Doch trittst du nicht zutage, mich zu führen,
so suche ich nicht zwingend, dich zu fassen,
dich tief im Nebelgrund zu sichten -
will vielmehr meine Sehnsucht spielen lassen,
um dich aufs Neue zu erdichten!

 

Ein Schimmer

 

Im Morgendunst, nach schwerem Regen,
dringt aus ergrautem Schlamm, getautem Schlick
ein Schimmer Grün und zeigt auf namenlosen Wegen
sich unbefleckt dem aufgehenden Blick.


Aus tausend Samen, lang verstreut,
verworfenen Versprechen,
beginnt aus tiefem Grund erneut
ein Wunsch hervor zu brechen.


Vom ersten Sonnenhauch nur leicht berührt,
und mehr erahnt als kühn entdeckt,
zaghaft von einem Tropfen Tau erspürt,
von früher Wärme sanft geweckt


beginnt aus braun vergilbten Hüllen,
aus jedem noch so kleinen Kern,
ein lang verhalltes Wort sich zu erfüllen,
und lang Verlorenes ist nicht mehr fern.


Seid aufgewacht, ihr tausend Samen,
und was in eurer Winzigkeit geborgen
schreibt nun mit unbeirrter Macht
am Ende dieser Winternacht
in Reinschrift eure Namen
in den Morgen.

 

                Queraussteiger

 

                    Ein Kegel war gekränkt, nachdem
                    (Beamter bei der Kegelbahn,
                    der seinen Dienst so treu getan!)
                    er vorzeitig in Ruhestand
                    und vor die Tür versetzt sich fand.


                    Doch wanderte, dank irgendwem,
                    er nicht gleich in die Tonne -
                    vielmehr, statt Kugeln zu erwarten,
                    steht er in einem Kindergarten
                    an frischer Luft und Sonne.


                    Stets dachte er, das Kegelspiel
                    wär wohl seine Natur -
                    ganz neu erscheint jetzt, wie so viel,
                    die eigene Figur!


                    Was ist nicht alles für ihn drin,
                    belebt von Kinderfantasie:
                    ist mal Pirat, mal Königin,
                    durchreitet die Prärie.


                    Und sollte er verloren gehn,
                    so macht euch keine Sorgen –
                    zuletzt war er als Punkt zu sehn
                    am Horizont von morgen!

 

                          Endlich da

 

                                        Da,
                              wo Laub errötend aus den Wipfeln sinkt –
                                        und keiner hat‘s gepflückt,
                              wo Gras sich raubereift zu Boden neigt –
                                        und keiner hat‘s gedrückt,
                              wo Spinngewebe zart im Wind sich hebt -
                                        und keiner es zerrüttelt,
                              wo Tropfenglanz auf dürren Zweigen blinkt -
                                        und keiner ihn verschüttelt,
                              wo Sonnenschimmer sich in tausend Lücken zeigt -
                                        und keiner sich verbrennt,
                              wo Nebel zwischen grauen Stämmen schwebt -
                                        und keiner sich verrennt,
                              wo Unberührtes mich umfängt
                                        und nichts sich ihm verschließt
                                        und meiner Spur ein Weg entsprießt
                              worauf mich keiner drängt, woraus mich keiner treibt,
                              wo alles kommt und geht und lebt
                                        und dennoch bleibt –
                              ja, da!

 

Stillleben

 

Bin wie ein Ton, der, kaum erklungen,
dem aufhorchenden Ohr entgeht;
bin wie ein Lied, das, kaum gesungen,
in Fetzen auseinanderweht.

Such ich der Stille zu entkommen,
die allseits drohend mich umkreist?
Stürz ich mich deshalb, blind, beklommen,
durch jede Tür, die Flucht verheißt?

Bin wie getrieben zu erdröhnen,
sobald ein Schweigen mich umspinnt,
und ahne doch, dass zwischen Tönen
ein Teil von mir auf Ruhe sinnt.

Gründet nicht all mein Drang, mein Wille,
beruht nicht meine Art und Weise
auf einem Sockel tiefster Stille?
Sind Wind und Sturm an sich nicht leise?

Bin wie ein Segel, das erschlafft,
sobald der Abendwind sich legt
und träume doch, ich sei die Kraft,
die stürmisch eine Welt bewegt.

Pst! Halte inne, um zu lauschen -
hör doch! - so deutlich wie noch nie:
aus wildem Pochen, dumpfem Rauschen…
erhebt sich meine Melodie.

 

                         Lebensfeier

 

                                      Spür schon den Herbst bis tief in unsre Kronen reichen,
                                      fühl ihn mit kaltem Zug umhauchen unser Laub.
                                      Das einst so einnehmende Grün, nun matt und taub,
                                      beginnt zu weichen…
                                      so lass doch flatternd uns vertun auch noch den Rest!
                                      Zum Vorschein bringen lass uns all das lang Verdeckte -
                                      kein Tag vergehe, der nicht Leben neu erweckte:
                                      mit bunten Fahnen laden wir die Welt zum Fest!
                                      Lass unvernünftig uns im Winde rauschend spielen,
                                      uns Blatt um Blatt im Farbentanz ergehen,
                                      den Knospen neben uns, den endlos vielen,
                                      verrückte Bilder darzubringen wagen!
                                      Und wird uns dann die letzte Böe mit sich tragen –
                                      so mag es halt geschehen,
                                      doch soll sie leuchtend uns
                                      ins Blaue wehen.

 

                                                             Ausflug

 

                                                                                      Im Eibenbaum ein altes Nest
                                                                                      aus vorvergangnem Jahr:
                                                                                      Erinnerung, verwaister Rest
                                                                                      des Hoffens und Erwartens,
                                                                                      das darin eingeflochten war
                                                                                      im Winkel meines Gartens.

                                                                                      Aus meinem Suchen, meinem Fragen
                                                                                      möchte auch ich ein Nest mir knüpfen;
                                                                                      mich tiefem Dickicht anvertrauen,
                                                                                      mir eine Heimstatt darin bauen,
                                                                                      um einst, mit zunehmenden Tagen,
                                                                                      in weite Lichtung zu entschlüpfen.

                                                                                      Die Antwort auf Wohin?, Woher?
                                                                                      fällt mir so recht nicht ein.
                                                                                      Doch findest du mein Nest bald leer
                                                                                      und fragst dich, wo ich bleibe,
                                                                                      werd ich zu ihr entflogen sein
                                                                                      aus meiner alten Eibe.

 

                     Durch einander
                     (Wer ist es?)


                              Bist du es, Blüte, die sich wesenhaft
                              als Duft verströmt hinaus in freies Feld?

 
                              Oder bist du es, Duft, der sich ein Blütenwesen schafft
                              als Tor zu unsrer Welt?


                              Bin ich’s, der seinem Herzen Raum verleiht
                              durch diese Worte?


                              Oder bist du’s, mein Herz, das Eingang findet in die Zeit
                              durch mich als Pforte?


                              Bist du es, Mond, der in der Nacht
                              sich silbern in das Schattenreich ergießt?


                              Oder bist du es, Licht, das, nur am Mond entfacht,
                              sich weitend durch die Dunkelheiten fließt?


                              So lass uns riechen, lass uns hören, lass uns sehen,
                              uns durch einander ineinander gehen!

 

Rose, lass mich gehen

 

Rose im Raureif -
lass mich gehen!

 

Lass schmelzen den Ring, den Frost dir umgestreift -
eng ist mir um die Brust.

 

Lass trocknen den Tau, der kühl dein Haupt umperlt -
fröstelnd ist mir geworden.

 

Lass weichen den Duft, der zögernd dich umspielt -
ermüdet ist mein Atem.

 

Lass wehen deine Blütenblätter
ein letztes Mal auf meinen Weg -
zum Gehen lädt er mich.

 

Lass reifen deine Frucht,
in Ruhe.

 

So, bitte, Rose im Raureif –
lass mich,
mit der Zeit.

 

Herbsterwachen

 

Spät ist deine Zeit gekommen,
warst als Unterholz verdeckt,
dicht am Waldboden geborgen,
unterm Kronendach versteckt.
Sommer hat mit sich genommen
Schatten, der dich streng bedeckt;
nun erst lichtet sich dein Morgen,
hältst dein Laub ihm hingestreckt.

 

Bald, wenn Frost dein Schlaflied singt,
lähmend, bindend in dich dringt,
Wind nach Schnee und Raureif schmeckt,
braune Rinde weiß befleckt,
wird dir Zeit gewährt zum Träumen,
ruhend zwischen kahlen Bäumen,
bis ein Frühlingsruf erklingt,
Vogelsang dich neu erweckt.

 

 

Tautropfen

 

Novembernachts,
wenn Vogelzüge längst verflogen,
Blättergewelk vom Wind verweht,
der Wald vom Sturme hart gebogen
oder erstarrt im Nebel steht;

 

wenn Fragen stumm aus wunden Augen rinnen,
Antwort in rauer Kehle stockt;
wenn Mut glaubt nie mehr zu gewinnen,
Kälte zum Einschlafen verlockt:

 

dann lass uns Schritte gehen, einen, zwei,
sei’s auch in richtungsloses Einerlei;
leg deinen Arm um mich, hake dich ein,
und weine einfach, wein! -
unsere Tränen werden Tautropfen
auf zarten Blüten sein.

 

Begegnung

 

Ein, zwei klitzekleine Spalten
zwischen übermüden Lidern,
zwischen angespannten Lippen,
zwischen ausgefüllten Zeiten
reichen, den Moment zu weiten,
zu berühren, anzutippen,
Augenblicke zu erwidern,
sich einander aufzuhalten.


Ein, zwei klitzekleine Worte,
ein, zwei unverstellte Laute,
ein, zwei Finger in Bewegung
lösen tief verstaute Regung,
leiten über ins Vertraute,
öffnen leise eine Pforte.


Ein, zwei klitzekleine Spalten
lassen nehmen, lassen geben,
unsre Wege sich verweben,
in Begegnung uns entfalten –


eine Welt ist oft enthalten
in zwei klitzekleinen Spalten…

 

 Alle Rechte für sämtliche Texte bei Constantin Gröschel.

 

Links

Im Folgenden finden Sie unsere Partnerunternehmen und –Einrichtungen
sowie uns nahestehende Vereine und Betriebe:

www.klosterstift-heiligengrabe.de Veranstaltungsort in der Prignitz

www.blue-lizard.de Veranstaltungsort in der Uckermark

www.ggut.org Gesellschaft für Gartentherapie

www.maison-saint-hyacinthe.com Veranstaltungsort auf Korsika

www.essences-naturelles-corses.fr Heilkräuter-Manufaktur auf Korsika

www.leben-und-garten.de Gartentherapeutin M.Bromm, Berlin

www.edke.de/index.php/de/trauerwegbegleitung Trauerwegbegleitung des Evangelischen Diakoniewerks

www.gartencultura.de Heilkräuter, Gartentherapeutin A.Mertens, Mecklenburg

www.livingelements.de Web- und Printdesign J.Krause

www.berlinerherz.de Ambulantes Kinderhospiz, Berlin

www.drewsbestattungen.de Bestattungen und Trauerbegleitung, Berlin

www.gartentherapeuten-nord.de Netzwerk gartentherapeutischer Aktivitäten im nördlichen Teil Deutschlands

www.trauergruppe.de/finden Verzeichnis für Trauergruppen und -Cafes

www.trauerlyrik.de/trauer Verschiedenste Gedichte zu Trauererlebnissen

www.meinlebenohnedich.de Blog, auf dem Menschen ihre persönlichen Verlusterfahrungen teilen können

In unserem Konzept des therapeutischen Gärtnerns wirken die folgenden drei Aspekte zusammen:

1. Ein Sich-Wiederfinden in der Natur:

Im Garten treffen wir auf einen wahren Fundus an Metaphern, der uns als Hilfe zur Selbsterkenntnis bereit steht. Indem wir in der Natur Analogien zu unseren menschlichen Befindlichkeiten, Prozessen und Zuständen aufspüren und lernen, diese als symbolische Bilder für uns zu gebrauchen, erschließen wir uns wirksame Mittel auch für die Verlustbewältigung.

2. Ein Sich-Ausdrücken mit natürlichen Mitteln:

Der Garten bietet uns nicht nur einen Rahmen zum "Finden", sondern auch zum "Geben". Verschiedensten Anteile von uns - wie Gefühlen, Erinnerungen, Vorstellungen - können wir gärtnerisch und kreativ gestalterischen Ausdruck verleihen. Dabei steht bei GartenTrost nicht das Resultat - im Sinne einer besonders gelungenen Anlage oder eines ästhetisch ansprechenden Werkes - im Mittelpunkt, sondern der Prozess der Auseinandersetzung mit unseren "Themen".

3. Ein Sich-Erleben im Umgang mit der Natur:

Durch aktive Teilhabe und Wahrnehmung im Garten können wir uns erden, Emotionen zulassen und freisetzen, etwas abarbeiten, entspannen, den Kopf frei kriegen. Im Tun und im bewussten Erleben, im Gestalten und im Geschehenlassen erleben wir uns, sowohl im Verhältnis zur Umwelt als auch im Verhältnis zu uns selbst.